Projekt fertiggestellt: oekomotive.net

Lange nichts geschrieben,

doch heute will ich auf ein Projekt hinweisen, dass mein Web-Programmier-Kollege und ich kürzlich abgeschlossen haben. oekomotive.net ist eine Website, die sich alternativen Antrieben wie Elektro, Hybrid, Wasserstoff und Ethanol widmet. Der Betreiber tut sich zwar noch ein wenig mit aktuellen Inhalten schwer, aber immerhin bietet das AutoVZ eine interessante Möglichkeit, alle Autos mit Alternativ-Antrieben zu recherchieren.

Logo_oekomotive

Mit ein wenig Elan könnte hier eine wunderschöne Seite zu dem Thema entstehen. Hoffen wir, dass es klappt. Von mir kommt das Design, die Konzeption und der Name. Das Geld kommt von der oekomotive GbR und die Programmierung von Dirk Hesse a.k.a. Basiscode.de. Schaut mal rein.

Bis bald,

CH

Wie man den Wert seines Startups bestimmt

Ja, diese Frage beschäftigt viele Gründer, die ihr Unternehmen aus dem Grunde gegründet haben, um es später zu verkaufen oder aber um sich mit einem Miteigner mehr Kapital zu verschaffen. Eine Lösung für dieses Problem ist ein transparenter Markt für Startup-Anteile. Bei uns in Deutschland ist das noch Science Fiction, aber in Finnland wurde es in die Tat umgesetzt.

Auf der Privanet-anti-Internetbörse kann man sein Startup eintragen, wenn man Anteile verkaufen möchte. Den Preis pro Anteil bestimmt man zuerst einmal selbst, wird sich aber schnell den Gegebenheiten anpassen müssen, denn wer kauft schon ein überteuertes Unternehmen? Damit man einen räsonablen Preis schätzen kann, vergleicht man mit anderen Startups: Wer konnte welche Anteile zu welchem Preis verkaufen? Welches Potential hat mein Unternehmen im Vergleich zu andern?

Eine tolle Inspiration auch für den deutschen Risikokapitalmarkt. Noch mehr interessante Startups gibt es heute auf förderland. Noch mit dabei: Ein Social-Media-Werkzeug nur für Profis. Und eine Vision, wie sich der Content wandelt, wenn man mit tragbaren Medien wie iPad und Kindle zu tun hat.

Informationsgestaltung: Checklisten retten Leben

In einem Artikel in der New York Times wird eine interessante Geschichte erzählt: Bei einer medizinischen Studie in acht Krankenhäusern wurd an das Personal eine Checkliste mit 19 wichtigen Fragen ausgehändigt. Nach dieser Liste sollte nun das Procedere innerhalb des OPs geregelt werden. Das Ergebnis war geradezu erstaunlich: Die Todesrate sank um mehr als 40 Prozent. Ein respektables Ergebnis. Und ein Argument zur Einführung von Checklisten für viele andere Bereiche, sei es Wirtschaft, Arbeit oder Freizeit.

Die Checkliste zum Verhalten im OP kann man sich übrigens bei der WHO herunterladen. Allen deutschen Krankenhäusern sei das hiermit wärmstens empfohlen.

Rezept: Spaghetti Aquinese

Wer faul ist, aus dem wird nichts - das bekommt man schon in der Schule eingebleut. Das mag auch alles seine Richtigkeit haben, doch keine Regel ohne Ausnahme: Am Wochenende hatte ich noch ein paar Spaghettis übrig und noch dazu einen ordentlichen Appetit. Das traf sich recht gut, nur an der Soße mangelte es. Und so ganz nackig wollte ich die armen Dinger dann doch nicht verschlingen. Leider aber trug es sich zur selben Zeit zu, dass ich immens faul war, woraufhin ich beschloss, lieber doch keine Soße zu machen. Aber da lagen noch ein paar zerhackte rote Zwiebeln auf dem Küchenbrettchen und so langsam manifestierte sich eine ziemlich leckere Idee in meinem Kopf. Und so hab ich's dann gemacht:

Spaghetti


Zutaten

  • Spaghetti, am besten vom Netto, die in der roten Packung mit Eiern drin
  • gewürfelte rote Zwiebel
  • gehackte glatte Petersilie
  • irgendwelches anderes gehacktes Kraut (Kresse, Basilikum,Schnittlauch ...)
  • abgeriebene Zitronenschale
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • etwas Tomatenmark
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Emmentaler oder frischer Parmesan

Zubereitung

Im Grunde vermischt man alle Zutaten nur miteinander, das eine Art recht grobes Pesto entsteht. Nur den Käse mischt man unter die noch heißen Spaghettis, so dass er schmilzt. Dann mischt man einfach das Gemisch noch unter die Spaghettis und fertig ist der Brei. Guten Appetit!

PS.: Weil ich mir das Rezept hier in Aachen ausgedacht habe, heißt es ab nun Spaghetti Aquinese.

Warum Google Webfonts eine neue Ära einläuten

Bisher war der Einsatz von passenden Schriften im Web entweder eine Art Glücksspiel oder eine recht arbeitsintensive Veranstaltung. Dem Web-Designer wurde durch die begrenzte Schnittmenge an Windows- und Mac-Systemfonts eine sehr beschränkte Palette an typografischer Artikulation vorgegeben, für exklusivere Headlines mussten meist Grafiken herhalten.

Goo

Das alles befndet sich nun im Wandel, denn Google hat ein Verzeichnis von bisher 18 Gratis-Webfonts angelegt (und es wird definitiv noch anwachsen), die einfach per Stylesheet-Link im Header des HTML-Dokuments abgerufen werden können:

<html>  <head>    <link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://fonts.googleapis.com/css?family=Tangerine">    <style>      body {        font-family: 'Tangerine', serif;        font-size: 48px;      }    </style>  </head>  <body>    <h1>Making the Web Beautiful!</h1>  </body></html>

Also, von nun ab gibt es keien Ausreden mehr für webtypografischen Einheitsbrei. Internetsurfer dürfen sich also in Zukunft auf ein individuelleres, bunteres und ansprechenderes Web gefasst machen. Eine große Barriere ist somit durchbrochen, freuen wir uns auf die nächsten Barrikaden, denen der Abriss bevorsteht.

Zielgruppengerechtes Mini CMS unify

Wie immer am Freitag recherchiere ich für foerderland einige Startup-Ideen.

Heute möchte ich den Fokus auf ein winziges Content-Management-System, auch CMS genannt, richten. Dieses Mini-CMS heißt unify und ist wirklich zu einfach einzurichten. Das einzige, was man tun muss, ist den unify-Ordner in das Serververzeichnis zu kopieren. Fertig. Nur um den zu editierenden Bereich festzulegen, muss man einem div-Container noch den richtigen Namen geben. Um die betreffende Stelle auf der Website später zu editieren, muss man sich einfach nur einloggen und bearbeitet den Text direkt auf der Seite. What you see is what you get. Das Ding kostet lumpige 25 Dollar - nicht schlecht, wenn man damit einen Programmierer spart. Hier geht es zur Website.

Wer noch über die anderen zwei Startups Bescheid wissen will (es sind übrigens die interessante GPS-Community plancast und der Crowdsourcing-Dienst Cloudcrowd), der sollte auf foerderland vorbeischauen.

Google-Latitude API frei für Entwickler

Wie das amerikanische Tech-Magazin venturebeat berichtet, hat Google die API des hauseigenen "Latitude"-Dienstes für Entwickler freigeschalten. Als Inspiration für Apps, die durch Latitude überhaupt erst möglich werden, nannte Google beispielsweise die Heizung oder die Klima-Anlage, die sich beim Nähern des Users an sein Heim bereits anschaltet. Zum Google-Mobile-Blog oder zur Latitude API.

Mobile Apps entwickeln per Open Source Framework Rhodes

Ein äußerst interessantes Konzept, das auf dem Mobile-Markt einschlagen wird wie eine Bombe, legt das US-amerikanische Startup Rhomobile vor. Rhomobile hat ein Framework zum Entwickeln von Mobile-Apps umgesetzt, dass es erlaubt, die Apps im proprietären Rhodes-Framework zu entwickeln und dann auf Knopfdruck in alle gängigen mobilen Betriebssysteme auszuspielen: für iPhone, Windows Mobile, RIM, Symbian oder Android. Einfacher ging App-Entwickeln nimmer. Eine Sprache für alle und das beste daran ist: Die ganze Kiste ist Open Source. Allerdings müssen kommerzielle Nutzer eine Sonderlizenz für 1000 Dollar erwerben.

Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Synchronisierungsdienst und eine Software-As-A-Service-Umgebung für Rhodes entwickelt. Klasse.

Mehr interessante Startups gibt es jeden Freitag auf förderland.

Lesezeichen: Wolfgang Borchert / "Mein bleicher Bruder"

"Noch nie war etwas so weiß wie dieser Schnee. Er war beinah blau davon. Blaugrün. So fürchterlich weiß. Die Sonne wagte kaum gelb zu sein von diesem Schnee."

Für alle, die gerne einmal zwischendurch eine kleine Geschichte lesen, folgt hier ein Link zu einer Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert, einem Hamburger Schriftsteller des vorigen Jahrhunderts. Link

Chris, pourquoi tu m'as coupé en deux?

"Chris, warum nur hast Du mich entzwei geschnitten?" fragte mich Lien, unser kleiner französischer Besuch, als er das Foto sah, was ich von ihm in der Zeche Zollverein geschossen habe. Nach genauerer Untersuchung stellte sich dann heraus, dass er doch noch an einem Stück war und der Tag war gerettet. Hier also noch ein paar Schnappschüsse mit meiner kleinen Kamera.

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Die gläsernen Touchscreens der Zeche Zollverein doppeln jeden, der ihnen zu nahe kommt.

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Ein "Aus dem Schacht heraus"-Foto in der Zeche Zollverein.

Uhr2

Alte Bahnhöfe aus der Gründerzeit als Kathedralen der Zeit. Wie hier im Aachener Hauptbahnhof.