Rezept: Grieß-Falafel mit CousCous-Soße

Liebe Freunde des hemmungslosen Schlemms. Gestern hatte ich mir ein feines kleines Stück Huhn gekauft und ein wenig Gemüse. Doch als ich zu Hause eintraf, musste ich feststellen, dass ich überhaupt keine Idee hatte, was ich denn da kochen wollte. Normalerweise bietet sich da ein CousCous an, doch der war alle. Da entdeckte ich im Regal eine Verpackung, die doch fast genauso aussah wie die vom CousCous, es war aber Grieß. Daraus kam folgendes - wirklich sehr köstliches - Rezept zu Stande:

Falaffel

PS.
: Ach ja, für Leute, die gerne Falafel essen eine Warnung: Das Zeug schmeckt so gut, dass ihr nach dem Genuss die gemeine Kichererbsen-Falafel verpönt. Also Obacht.

Zutaten

# eine Petersilienwurzel
# eine saftige, schmackhafte Möhre
# Rinder-, Hühner- oder Gemüsefonds
# eine Zwiebel
# grüner Paprika
# Weizengrieß, fein
# Honig
# Tandoori-Masala Gewürzmischung
# Chiliflocken
# Salz
# einen Hühnerschenkel
# Koriander, am besten frisch
# Olivenöl
# Wasser
# Milch

Zubereitung

Zuerst bereiten wir die Falafeln, die eigentlich Grießnockerln sind, vor. Wir weichen den Grieß in dem Fonds ein, so dass er quellen kann. Wir würzen ihn ordentlich mit der Masala-Mischung und Chiliflocken. Danach kippen wir die Milch dazu und etwas Olivenöl, so dass eine Grießbrei-artige Konsistenz entsteht. Jetzt werfen wir etwas gehackten Koriander, vielleicht auch Petersilie dazu und verrühren die Masse. Nun erst einmal kurz ziehen lassen. (Jetzt kann man auch mit der Zubereitung der Soße beginnen)

Nach einiger Zeit wärmen wir den entstandenen Brei leicht auf dem Herd an - das Resultat: Er verdickt sich bis er zu einem Teig wird. Dieser lässt sich nun mit der Hand in kleine appetitliche Bällchen formen. Die brät man nun bei erhöhter Hitze in Öl an, bis sie rundum knackig und knusprig sind und einfach nur noch gegessen werden wollen. Hier ist auch eine Schwierigkeit bei der Zubereitung: Man muss aufpassen, dass man an dieser Stelle nicht schon alle Falafel-Bällchen aufisst. Sonst bleibt nichts mehr für die Soße übrig. Wer will kann die Bällchen auch fritieren.

Die Soße bereiten wir folgendermaßen zu: Wir nehmen eine gute Ladung Rinderfonds (Oder einen anderen Fonds), etwas Öl und dünsten darin das Gemüse (Möhre, kleingeschnittene Zwiebel, Paprikawürfel und Petersilienwurzel), so lange bis es etwas weich, aber noch bissfest ist. Gewürzt wird mit wenig Salz, Chiliflocken, etwas Honig und Pfeffer. In der Zwischenzeit kochen wir den Hühnerschenkel (Vegetarier lassen diesen Schritt weg) in etwas Salzwasser. Ist der durch, lösen wir das Fleisch von den Knocken und geben es zusammen mit der entstandenen Hühnerbrühe zu dem Gemüse. Fertig.

Das alles schön anrichten mit gehacker Petersilie und Tomatenstücken.

Als Alternative kann man die Falafel natürlich auch im Brot oder mit einer Joghurt-Minze-Dill-Zitronensaft-Soße essen. Eine andere Beilage wären in Sojasoße und Honig marinierte Rinderbruststreifen, die man zusammen mit grünem Paprika anbrät. Ebenfalls mit der Joghurtsoße servieren. An Guadn.