Rezept: Spaghetti Aquinese

Wer faul ist, aus dem wird nichts - das bekommt man schon in der Schule eingebleut. Das mag auch alles seine Richtigkeit haben, doch keine Regel ohne Ausnahme: Am Wochenende hatte ich noch ein paar Spaghettis übrig und noch dazu einen ordentlichen Appetit. Das traf sich recht gut, nur an der Soße mangelte es. Und so ganz nackig wollte ich die armen Dinger dann doch nicht verschlingen. Leider aber trug es sich zur selben Zeit zu, dass ich immens faul war, woraufhin ich beschloss, lieber doch keine Soße zu machen. Aber da lagen noch ein paar zerhackte rote Zwiebeln auf dem Küchenbrettchen und so langsam manifestierte sich eine ziemlich leckere Idee in meinem Kopf. Und so hab ich's dann gemacht:

Spaghetti


Zutaten

  • Spaghetti, am besten vom Netto, die in der roten Packung mit Eiern drin
  • gewürfelte rote Zwiebel
  • gehackte glatte Petersilie
  • irgendwelches anderes gehacktes Kraut (Kresse, Basilikum,Schnittlauch ...)
  • abgeriebene Zitronenschale
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • etwas Tomatenmark
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Emmentaler oder frischer Parmesan

Zubereitung

Im Grunde vermischt man alle Zutaten nur miteinander, das eine Art recht grobes Pesto entsteht. Nur den Käse mischt man unter die noch heißen Spaghettis, so dass er schmilzt. Dann mischt man einfach das Gemisch noch unter die Spaghettis und fertig ist der Brei. Guten Appetit!

PS.: Weil ich mir das Rezept hier in Aachen ausgedacht habe, heißt es ab nun Spaghetti Aquinese.

Chris, pourquoi tu m'as coupé en deux?

"Chris, warum nur hast Du mich entzwei geschnitten?" fragte mich Lien, unser kleiner französischer Besuch, als er das Foto sah, was ich von ihm in der Zeche Zollverein geschossen habe. Nach genauerer Untersuchung stellte sich dann heraus, dass er doch noch an einem Stück war und der Tag war gerettet. Hier also noch ein paar Schnappschüsse mit meiner kleinen Kamera.

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Die gläsernen Touchscreens der Zeche Zollverein doppeln jeden, der ihnen zu nahe kommt.

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Ein "Aus dem Schacht heraus"-Foto in der Zeche Zollverein.

Uhr2

Alte Bahnhöfe aus der Gründerzeit als Kathedralen der Zeit. Wie hier im Aachener Hauptbahnhof.