Warum Google Webfonts eine neue Ära einläuten
Bisher war der Einsatz von passenden Schriften im Web entweder eine Art Glücksspiel oder eine recht arbeitsintensive Veranstaltung. Dem Web-Designer wurde durch die begrenzte Schnittmenge an Windows- und Mac-Systemfonts eine sehr beschränkte Palette an typografischer Artikulation vorgegeben, für exklusivere Headlines mussten meist Grafiken herhalten.
Das alles befndet sich nun im Wandel, denn Google hat ein Verzeichnis von bisher 18 Gratis-Webfonts angelegt (und es wird definitiv noch anwachsen), die einfach per Stylesheet-Link im Header des HTML-Dokuments abgerufen werden können:<html> <head> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://fonts.googleapis.com/css?family=Tangerine"> <style> body { font-family: 'Tangerine', serif; font-size: 48px; } </style> </head> <body> <h1>Making the Web Beautiful!</h1> </body></html>Also, von nun ab gibt es keien Ausreden mehr für webtypografischen Einheitsbrei. Internetsurfer dürfen sich also in Zukunft auf ein individuelleres, bunteres und ansprechenderes Web gefasst machen. Eine große Barriere ist somit durchbrochen, freuen wir uns auf die nächsten Barrikaden, denen der Abriss bevorsteht.
