Rezept: Spaghetti Aquinese

Wer faul ist, aus dem wird nichts - das bekommt man schon in der Schule eingebleut. Das mag auch alles seine Richtigkeit haben, doch keine Regel ohne Ausnahme: Am Wochenende hatte ich noch ein paar Spaghettis übrig und noch dazu einen ordentlichen Appetit. Das traf sich recht gut, nur an der Soße mangelte es. Und so ganz nackig wollte ich die armen Dinger dann doch nicht verschlingen. Leider aber trug es sich zur selben Zeit zu, dass ich immens faul war, woraufhin ich beschloss, lieber doch keine Soße zu machen. Aber da lagen noch ein paar zerhackte rote Zwiebeln auf dem Küchenbrettchen und so langsam manifestierte sich eine ziemlich leckere Idee in meinem Kopf. Und so hab ich's dann gemacht:

Spaghetti


Zutaten

  • Spaghetti, am besten vom Netto, die in der roten Packung mit Eiern drin
  • gewürfelte rote Zwiebel
  • gehackte glatte Petersilie
  • irgendwelches anderes gehacktes Kraut (Kresse, Basilikum,Schnittlauch ...)
  • abgeriebene Zitronenschale
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • etwas Tomatenmark
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Emmentaler oder frischer Parmesan

Zubereitung

Im Grunde vermischt man alle Zutaten nur miteinander, das eine Art recht grobes Pesto entsteht. Nur den Käse mischt man unter die noch heißen Spaghettis, so dass er schmilzt. Dann mischt man einfach das Gemisch noch unter die Spaghettis und fertig ist der Brei. Guten Appetit!

PS.: Weil ich mir das Rezept hier in Aachen ausgedacht habe, heißt es ab nun Spaghetti Aquinese.

Rezept: Grieß-Falafel mit CousCous-Soße

Liebe Freunde des hemmungslosen Schlemms. Gestern hatte ich mir ein feines kleines Stück Huhn gekauft und ein wenig Gemüse. Doch als ich zu Hause eintraf, musste ich feststellen, dass ich überhaupt keine Idee hatte, was ich denn da kochen wollte. Normalerweise bietet sich da ein CousCous an, doch der war alle. Da entdeckte ich im Regal eine Verpackung, die doch fast genauso aussah wie die vom CousCous, es war aber Grieß. Daraus kam folgendes - wirklich sehr köstliches - Rezept zu Stande:

Falaffel

PS.
: Ach ja, für Leute, die gerne Falafel essen eine Warnung: Das Zeug schmeckt so gut, dass ihr nach dem Genuss die gemeine Kichererbsen-Falafel verpönt. Also Obacht.

Zutaten

# eine Petersilienwurzel
# eine saftige, schmackhafte Möhre
# Rinder-, Hühner- oder Gemüsefonds
# eine Zwiebel
# grüner Paprika
# Weizengrieß, fein
# Honig
# Tandoori-Masala Gewürzmischung
# Chiliflocken
# Salz
# einen Hühnerschenkel
# Koriander, am besten frisch
# Olivenöl
# Wasser
# Milch

Zubereitung

Zuerst bereiten wir die Falafeln, die eigentlich Grießnockerln sind, vor. Wir weichen den Grieß in dem Fonds ein, so dass er quellen kann. Wir würzen ihn ordentlich mit der Masala-Mischung und Chiliflocken. Danach kippen wir die Milch dazu und etwas Olivenöl, so dass eine Grießbrei-artige Konsistenz entsteht. Jetzt werfen wir etwas gehackten Koriander, vielleicht auch Petersilie dazu und verrühren die Masse. Nun erst einmal kurz ziehen lassen. (Jetzt kann man auch mit der Zubereitung der Soße beginnen)

Nach einiger Zeit wärmen wir den entstandenen Brei leicht auf dem Herd an - das Resultat: Er verdickt sich bis er zu einem Teig wird. Dieser lässt sich nun mit der Hand in kleine appetitliche Bällchen formen. Die brät man nun bei erhöhter Hitze in Öl an, bis sie rundum knackig und knusprig sind und einfach nur noch gegessen werden wollen. Hier ist auch eine Schwierigkeit bei der Zubereitung: Man muss aufpassen, dass man an dieser Stelle nicht schon alle Falafel-Bällchen aufisst. Sonst bleibt nichts mehr für die Soße übrig. Wer will kann die Bällchen auch fritieren.

Die Soße bereiten wir folgendermaßen zu: Wir nehmen eine gute Ladung Rinderfonds (Oder einen anderen Fonds), etwas Öl und dünsten darin das Gemüse (Möhre, kleingeschnittene Zwiebel, Paprikawürfel und Petersilienwurzel), so lange bis es etwas weich, aber noch bissfest ist. Gewürzt wird mit wenig Salz, Chiliflocken, etwas Honig und Pfeffer. In der Zwischenzeit kochen wir den Hühnerschenkel (Vegetarier lassen diesen Schritt weg) in etwas Salzwasser. Ist der durch, lösen wir das Fleisch von den Knocken und geben es zusammen mit der entstandenen Hühnerbrühe zu dem Gemüse. Fertig.

Das alles schön anrichten mit gehacker Petersilie und Tomatenstücken.

Als Alternative kann man die Falafel natürlich auch im Brot oder mit einer Joghurt-Minze-Dill-Zitronensaft-Soße essen. Eine andere Beilage wären in Sojasoße und Honig marinierte Rinderbruststreifen, die man zusammen mit grünem Paprika anbrät. Ebenfalls mit der Joghurtsoße servieren. An Guadn.

Rezept Mambo-Jambo

Freunde der guten Küche!

Heute mal weit ab von den Themen Grafik und Texten: Ein Rezept. Ich hab es jetzt mittlerweile schon zweimal gekocht und muss sagen: Das schmeckt so geil, dass es einem die Schuhe auszieht. Ich hab es mal Mambo-Jambo genannt, da es einen recht kreolischen Eindruck auf dem Gaumen hinterlässt. Also, das Ding ist: Man braucht sehr viele Zutaten dafür, es ist also kein Snack für zwischendurch. Vieles davon muss nicht mit hinein, aber für mich schmeckt es so am besten. Funktioniert auch 1a für Vegetarier - einfach Fleisch weglassen.

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Zutaten:

# rote Bete, eine große oder zwei kleine
# eine große Süßkartoffel
# eine große Petersilienwurzel
# ein kleines Stückchen Ingwer (nicht zuviel, es soll nicht so stark danach schmecken)
# zwei Möhren
# 1 Aubergine
# eine kleingehackte Zwiebel
# zwei Esslöffel Rosinen
# eine Hand voll Cashewkerne
# Eine große Hähnchenkeule oder 1/2 Suppenhuhn
# 2-3 Esslöffel (ordentlich voll) Ajvar (Paprikapaste), man kann auch ein wenig Tomatenmark nehmen
# ein wenig Rotwein
# 1/2 Zitrone
# 1 Hand voll gehackten Koriander (erst gegen Ende zugeben)
# 1 geriebene Südfrucht: Mango oder Guave o. ä. oder deren Saft

# Chiliflocken oder Tabasco
# Paprikapulver
# Pfeffer
# Salz
# Honig

# Beilagen: Cous-Cous, Reis etc.

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Anleitung

1. Die rote Bete würfeln und zusammen mit den Rosinen im Saft der halben Zitrone einweichen lassen. Wenn nötig noch ein wenig Balsamicoessig dazugeben.
2. Süßkartoffel, Möhren, Aubergine, Petersilienwurzel würfeln und zusammen mit den Zwiebeln in einem großen Topf andünsten.
3. Das Huhn häuten und dazugeben, wenn sich Flüssigkeit gebildet hat. Ein wenig Wasser dazu.
4. Mit Salz, Pfeffer und Chili vorwürzen (das Finetuning kommt später).
5. Fruchtsaft od. ger. Frucht, rote Bete und Rosinen und Ingwer dazugeben. Auch die Cashewkerne hinterher. Köcheln lassen, dass es leicht blubbert.
6. Ajvar, Zitronensaft und Rotwein (noch einen Schluck aufheben, der kommt dann ganz am Ende mit rein) hinzugeben, immer zwischendurch abschmecken, damit nicht zuviel einer Würzzutat in den Topf kommt.
7. Wenn das Hähnchen zerfällt, aus dem Topf nehmen und abputzen. Dass kleingeschnittene Fleisch wieder in den Topf.
8. Herd ausschalten, mit Honig abschmecken und gehackten Koriander untermischen. Wenn das Essen zu sauer ist, ein wenig Natron hinein. Den restlichen Wein auch noch hinein und umrühren. Abschmecken mit den Gewürzen nicht vergessen. Wenn es noch zu wenig Geschmack "in der Mitte" hat, etwas Senf dazugeben.

Am besten schmeckt das Mambo-Jambo, wie jeder Eintopf, nachdem man ihn eine Nacht hat stehen lassen. Guten Appetit!

PS.: Wer will, kann auch noch eine Dose dicke Jumbo-Bohnen hieinwerfen, nur sollte man dafür einen wirklich großen Topf haben. Auch könnt Ihr in Honig angebratene Shrimps dazugeben - Aber vorher müsst Ihr Euch fragen, ob das dann nicht vielleicht zu geil schmeckt und ob das nicht Angeberei wäre.