Twitter-Postkarte - Schreib mal wieder!

Liebe Leser,

na, vor lauter Arbeit war gar nicht daran zu denken, hier zu schreiben. Nun aber ein kleiner Happen für alle notorischen Twitterer. Ich weiß nicht ob's das schon gibt, aber hier eine Postkarte mit 140 Zeichen-Limit.
Wer will, kann sich für den persönlichen Gebrauch gerne hier eine Vorlage für den Desktop-Drucker runterladen. Einfach auf Karton drucken, ausfüllen, frankieren und ab die Post.

Twitcard_72

Kollaboratives Schreiben II: crocodoc.com

Crocodoc

Habt Ihr schon einmal versucht mit mehreren Leuten an einem Dokument zu arbeiten? Da ist der Salat aber vorprogrammiert. Die Informatiker ihrerseits haben dafür die so genannte Versionskontrolle entwickelt. Doch was hat der Rest der Menschheit? Crocodoc.com stellt nun eine Art Versionskontrolle für die Texterstellung zur Verfügung - Und das gratis. Zumindest solange Ihr Eure Texte mit dem Rest der Menscheit teilen wollt. Wer die Dienste etwas diskreter nutzen will, muss 36 Dollar im Jahr an das US-Unternehmen abdrücken.

Link: http://www.crocodoc.com

Noch mehr interessante Startups gibt es auf foerderland. Heute noch im Angebot: tinypay.me - der 60 Sekunden Shop und xtify.com, das AdSense fürs Mobile Web. Also - schaut mal rein!

Kreatives Schreiben mit Splitstory.com

Gestern bekam ich eine Nachricht von einem Münchener Kommunikations-Büro, was ganz neu an den Start gegangen ist. In der Nachricht ließen die Kreativen verlautbaren, dass sie ein kleines, aber wie ich sagen darf, einfallsreiches Web-Projekt hervorgebracht haben. Sinn der Veranstaltung ist es, dass User gemeinsam Themen finden und dann auch noch zusammen eine Geschichte um die Themen schreiben und ausarbeiten. Inspiriert wurde die Idee durch die Art wie Blogger Themen anderer Blogger aufgreifen und weitererzählen oder aber die Beobachtung von Kommentaren unter Blogeinträgen, die oft ein seltsames Eigenleben entwickeln.


Splitstory

Wer mitmachen will - die ganze Geschichte ist gratis und lebt von zahlreicher Beteiligung. Hier der Link: http://www.Splitstory.com
Die, die sich das ganze ausgedacht haben, heißen http://www.projekthelden.de

Noch mehr Gratis-Tools und Ressourcen für Text und Design

Der Alltag drückt schwer auf dem Rücken der Kreativen. Um so entspannender ist es, wenn man ein paar kleine Helferlein aus dem Web auf reserve hat, die einem dann und wann unter die Arme greifen:

Texten

Die neue Deutsch Rechtschreibung Auch wenn sie wenig Freunde hat, hier kompakt erklärt: http://www.akademie.de

Zitate aus der Werbung Für alle Henry Ford-Fans. (Auch mit Slogans und Sprichwörtern)
http://www.slogans.de

Schwierige Grammatikfälle, knifflige Zeichensetzung, problematische Rechtschreibung

http://www.keinekuhhaut.de/

Schreibregeln.
Einige wichtige Regeln für die richtigen Abstände, Umbrüche und Zeichen. Kompakt im PDF.
http://www.zvisionwelt.de/typokurz.pdf

Buchtipp: "Ralf Herrmann, Zeichen setzen". Satzwissen und Typoregeln für Textgestalter. Ein genialer Typo-Pedant.

Grafik-Design

Wie interpretiert der Browser die gewählte Schrift?
http://www.typetester.org/

Farbpaletten aus Fotomaterial erstellen

http://www.colorhunter.com/

Farbpaletten mit verschiedenen Farbharmonien erstellen
http://www.colorblender.com/

Nutzen-Bestimmung für den Druck. Für Spezialisten.
http://www.appl.de/planoformat

Einen Film vom Bildschirm mache
n.
http://goview.com

Warum man besser schreibt, wenn man eine gestreifte Unterhose an hat!

Redakteuren flattern tagtäglich zig Pressemitteilungen ins Postfach. Meist eignen sich nur wenige dafür, einen relevanten Artikel daraus zu stricken. Manchmal muss man dann improvisieren, um aus einer mäßig interessanten Pressemitteilung doch noch etwas herauszuholen. Was sich für Möglichkeiten bieten und was es letztendlich mit der Unterhose auf sich hat, das lest Ihr hier:

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Slogantexten (1) / Gemeinsamkeiten

Einen interessanten Ansatz für das Texten von Slogans fand sich in einem alten Schinken von 1978. "Werbetextgestaltung - Verbale Kommunikation heute". Zwar litt das Buch an stellenweiser Irrelevanz und Langatmigkeit, doch einen Punkt möchte ich herausstellen. Heinz Hartwig, der Autor des Buches, war nämlich der Ansicht, dass ein Werbetexter das kommunikative Bindeglied zwischen Konsum und Konsument ist. Um nun dem Konsumenten ein Produkt oder eine Marke geschickt näher zu bringen, sollte man nach Gemeinsamkeiten suchen.

Was heißt das konkret? Nehmen wir beispielsweise einen Eierkocher. Wo ist die Gemeinsamkeit zwischen Eierkocher und Konsument? Das angenehme Früstück etwa, die Eile oder die Sparsamkeit. Machen wir nun einen Werbespruch daraus, könnte über dem Bild des Frühstückers samt Eierkocher die Headline stehen: "Morgens hat er es genauso eilig wie ich!" In der Sub dann eventuell: "Der Fixomat-Eierkocher schafft ein Ei in 3 Minuten - während ich mir die Zähne putze." Ein anderes Beispiel: Ein Hammer. Auch der muss an den Mann gebracht werden. Bild: Ein taffer Handwerker mit seinem neuen 'Wumm-Hammer', Headline: Zwei aus Kruppstahl. Der Wumm-Hammer - das schlagende Argument für Leute vom Bau."

Gut, diese Beispiele sind sehr einfältig, doch die Methode wird klar: Gemeinsamkeiten zwischen Produkt/Marke und dem Konsumenten/Zielgruppe ausfindig machen und spannend inszenieren. In den obigen Beispielen war das also Frühstücker/Eierkocher - eilig/schnell, und Handwerker/Hammer - hart.