Das Rüstzeug des Grafik-Designers (2): Schriftmuster
Ganz ähnlich wie beim Papier muss der Grafik-Designer auch eine Auswahl an Schriftmustern besitzen, um Schriften nachschlagen und auswählen zu können. Dabei unterscheidet man zwischen Schriftkatalogen, wie etwa dem FontBook oder Schriftmusterheften/büchern. Schriftkataloge Alle Foundries (Schriftenschmieden) geben selbstverständlich einen Katalog heraus, in dem der Grafiker alle von ihnen produzierten Schriften einsehen und bei Bedarf bestellen kann. Heutzutage ist es auch durchaus üblich, vor allem bei kleinen Herstellern, auf einen Papierkatalog zu verzichten und sich allein aufs Web zu beschränken. Doch vor allem beim Einschätzen der Wirkung einer Schrift auf dem Papier ist ein klassischer Katalog noch nicht ersetzbar. Folgende Schriftenkataloge gelten als Muss, da sie die häufigsten und bekanntesten Schriftarten abdecken:
FontBook - Das vom Berliner FontShop herausgegebene Verzeichnis enthält alle Schriften mit denen der FontShop handelt. Enthalten sind beispielsweise die FonFont-Schriften, Bitstream und Monotype-Schriften sowie viele Adobe-Schriften. Das aktuelle FontBook4 als hardcover bestellt man beim FontShop zum frechen Preis von 99,00 Euro. (Es ist nicht schlimm, eine ältere Ausgabe zu ergattern. Da der FontFont-Katalog gratis ist.)
http://www.fontshop.de/ FontFont - Deutschlands durchschlagendste Schriftenschmiede gibt regelmäßig einen Katalog seiner Schriften heraus. Aktuelle und klassische Hits wie die FF Dax die Meta, die Fago oder unterschätze Schätzchen wie die Quadraat finden sich hier. Bestellt ihn einfach über folgende E-Mail-Adresse: catalogues@fontfont.com
http://www.fontfont.com/ Linotype Typeface Catalog - Der große Konkurrent des FontBooks ist der Linotype Katalog. In eher klassischer Aufmachung und zu einem deutlich günstigerem Preis von zuletzt ca. 20 Euro bekam man alle Linotype, Adobe, ITC-Klassiker und noch einiges mehr aufgeführt.
http://www.linotype.com
Fontbureau Specimen Book - Amerikas Top-Foundry hat Brecher wie die Nobel oder die Prensa in petto. Den Katalog gibt es gratis, nur die Lieferung kostet. Wer nicht warten will, kann ihn hier herunterladen. Emigre Type Catalog - Emigre ist seit den Achtzigern eine Kult-Founrdy, die immer wieder mit überraschenden, neuen Schriften herauskommt. Auch finden sich hier Klassiker wie die Mrs. Eaves und Spezialfonts wie die Brother. Für 10 Dollar kommt der Katalog zu Euch nach Hause. Einige Schriftmusterhefte sind inklusive. Eine Kostprobe kann man sich auch hier herunterladen.
http://www.emigre.com/
http://www.fontshop.de/ FontFont - Deutschlands durchschlagendste Schriftenschmiede gibt regelmäßig einen Katalog seiner Schriften heraus. Aktuelle und klassische Hits wie die FF Dax die Meta, die Fago oder unterschätze Schätzchen wie die Quadraat finden sich hier. Bestellt ihn einfach über folgende E-Mail-Adresse: catalogues@fontfont.com
http://www.fontfont.com/ Linotype Typeface Catalog - Der große Konkurrent des FontBooks ist der Linotype Katalog. In eher klassischer Aufmachung und zu einem deutlich günstigerem Preis von zuletzt ca. 20 Euro bekam man alle Linotype, Adobe, ITC-Klassiker und noch einiges mehr aufgeführt.
http://www.linotype.com
Fontbureau Specimen Book - Amerikas Top-Foundry hat Brecher wie die Nobel oder die Prensa in petto. Den Katalog gibt es gratis, nur die Lieferung kostet. Wer nicht warten will, kann ihn hier herunterladen. Emigre Type Catalog - Emigre ist seit den Achtzigern eine Kult-Founrdy, die immer wieder mit überraschenden, neuen Schriften herauskommt. Auch finden sich hier Klassiker wie die Mrs. Eaves und Spezialfonts wie die Brother. Für 10 Dollar kommt der Katalog zu Euch nach Hause. Einige Schriftmusterhefte sind inklusive. Eine Kostprobe kann man sich auch hier herunterladen.
http://www.emigre.com/
Schriftmusterhefte/-bücher
Wenn ein Schriftenhersteller eine Schrift besonders pushen möchte und sich hohe Verkaufszahlen verspricht, dann gibt er häufig Schriftmusterhefte heraus. Hier wir die betreffende Schrift an die Front geschickt und muss sich durch allerlei Layoutbeispiele schlagen. Ziel ist es die Bandbreite und die besondere Eignung der Schrift zu demonstrieren. Oftmals avancieren diese Publikationen zu wahren Sammlerstücken.
Beispiele- Linotype: Fonts in Focus. Bestimmte Schriften bekommen in einem Magazin eine Bühne, um sich in Szene zu setzen: Download
- Besonders hübsch, die Terra Nueva von Sebastian Nagel: Download
- Hier stellt Friedrich Althausen seinen Freefont "Vollkorn" vor, eine tolle Textschrift: Download
Viel Spaß beim Entdecken!


