Noch mehr Gratis-Tools und Ressourcen für Text und Design

Der Alltag drückt schwer auf dem Rücken der Kreativen. Um so entspannender ist es, wenn man ein paar kleine Helferlein aus dem Web auf reserve hat, die einem dann und wann unter die Arme greifen:

Texten

Die neue Deutsch Rechtschreibung Auch wenn sie wenig Freunde hat, hier kompakt erklärt: http://www.akademie.de

Zitate aus der Werbung Für alle Henry Ford-Fans. (Auch mit Slogans und Sprichwörtern)
http://www.slogans.de

Schwierige Grammatikfälle, knifflige Zeichensetzung, problematische Rechtschreibung

http://www.keinekuhhaut.de/

Schreibregeln.
Einige wichtige Regeln für die richtigen Abstände, Umbrüche und Zeichen. Kompakt im PDF.
http://www.zvisionwelt.de/typokurz.pdf

Buchtipp: "Ralf Herrmann, Zeichen setzen". Satzwissen und Typoregeln für Textgestalter. Ein genialer Typo-Pedant.

Grafik-Design

Wie interpretiert der Browser die gewählte Schrift?
http://www.typetester.org/

Farbpaletten aus Fotomaterial erstellen

http://www.colorhunter.com/

Farbpaletten mit verschiedenen Farbharmonien erstellen
http://www.colorblender.com/

Nutzen-Bestimmung für den Druck. Für Spezialisten.
http://www.appl.de/planoformat

Einen Film vom Bildschirm mache
n.
http://goview.com

3 Gratis-Tools für Designer,Texter, Freiberufler

Einfach ist es nicht, das Leben des Freiberuflers, denn er muss sich mit allerlei Schikanen herumschlagen: Die Technik macht schlapp und lässt einen sitzen wie ein buckliges Mädchen vor dem Traualtar. Oder das Finanzamt, was einem wie ein kleiner Teufel im Nacken sitzt. Auch die Buchführung macht sich entgegen aller Wünsche nicht von selbst. Zeit sich zu rüsten und sich mit nützlichen Werkzeugen auszustatten. Hier meine Empfehlungen:

Photoshopillustrator2000
Aviary muss man unbedingt im Arsenal haben. Denn dieser Software-as-a-Service ist ein frei zugängliches Grafikbearbeitungs-Paket, was man einfach übers Internet nutzen kann.Neben einem Photoshop-ähnlichem Programm, wird auch ein Illustrator-Pendent, ein äußerst interessanter Farb-Editor, wie auch diverse Effekt- und Audio-Gadgets angeboten. Die Benutzung ist wie gesagt gratis, es sei denn man möchte Privatsphäre. Denn sobald man eine Datei erstellt und gespeichert hat, kann jeder sie sehen. Was nicht unbedingt immer von Vorteil ist. Aber wenn man auf Reisen ist und seine Ausrüstung nicht dabei hat, ein optimaler Software-Kumpel.
http://aviary.com/

Synonyme für alle
Ja, Synonyme sind nützliche Dinge und braucht man fast täglich. Ich zum Beispiel benutze öfters Synonyme als ich Milch trinke. Wenn etwas also wichtiger ist als Milch, dann sollte man es auch nicht bei irgendwem beziehen. Deshalb gehen wir auf die Seite von woxikon und lassen uns mit Synonymen versorgen, die auch zu uns passen. Sie sind gut, um Wiederholungen Dubletten zu vermeiden oder einen lebendigeren Schreibstil zu pflegen: "Der Junge ging durch den Wald" - "Der Junge spazierte durch den Wald". Der Dienst liefert außerdem sehr umfangreiche und präzise Ergebnisse, auch ein Übersetzungstool und ein Reimfinder sind enthalten.
http://synonyme.woxikon.de

Papierkrieg, nein danke!
Ein einfaches Buchhaltungsprogramm findet man im so genannten Softwarepaket des Wirtschafts-Ministeriums. Eigentlich für Unternehmensgründer gedacht, beinhaltet das Paket allerlei nützliche Dinge für die Büroführung. Zwar dauert der Download dieser Kiste etwas länger (605 MB!!), aber es lohnt sich. Wer keine so schnelle Leitung hat, kann sich auch die CD bestellen oder beim Amt abholen.
http://www.softwarepaket.de

3 Fachbücher, die man unbedingt lesen sollte

Manchmal passiert es, dass man ein Buch liest und danach die Welt mit anderen Augen sieht. Für manche ist das die Dieter Bohlen-Biografie "Nichts als die Wahrheit", wir bleiben aber lieber bei Sachbüchern aus den Bereichen Grafik und Text. Heute stelle ich einige Bücher vor, die ich als ein "Muss" betrachte für jeden Kreativen, der was auf sich hält. Viel Spaß!

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Linkliste (1)

Heute das erste Mal: Flotte Links aus den Themengebieten Grafik, Text und wonach mir gerade ist. Los geht's:

Werbebüro der 20er Jahre
Wer wissen will, wie es in den 20er Jahren in einer amerikanischen Plakatmalerei ausgesehen hat, sollte sich dieses Bild anschauen. Vor allem den authentischen Gesichtsausdruck des blonden Kerls mit dem Mittelscheitel sollte jeder einmal  ausprobiert haben:
http://www.shorpy.com/

 Bessere Texte schreiben
Aurel Gergey, ein Schweizer Werbe-Texter, hat eine unterhaltsame kleine Kurz-Referenz über all die Dinge geschrieben, die einen Text wirklich langweilig machen. Zum Glück hat er auch geschrieben, wie man sie gekonnt umgeht.
http://www.gergey.com/besserschreiben.pdf

Designphrasen
Ein Freund und Kollege ist aktuell in der Verlegenheit, Texte für seine eigene Firmen-Homepage (Textbüro) zu verfassen. Doch warum sich tagelang den Kopf zerbrechen, wenn es doch Designphrasen.de gibt, einen Katalog an unsinnigem Gewäsch, das die Kreativbranche dazu benutzt, sich selbst zu legitimieren. Einfach solange klicken, bis der passende Text erscheint. Dann Copy, Paste und Feierabend.
http://www.designphrasen.de/

Zoomen mit Papier
Eine ganz witzige Idee aus England: Eine zoombare Straßenkarte. Einfach die entsprechende Sektion aufklappen und schwupps hat man einen vergrößerten Ausschnitt. Kann man sicher auch für interessante Flyer oder Broschüren nutzen. http://www.thezoomablemap.com

Puppenkünstlerin Bychkowa
Die Russin Marya Bychkowa hat das außerordentliche Talent, ihren selbstgefertigten Puppen ewiges Leben einzuhauchen. Traurige, einsame und verwunschene Geschöpfe, deren Gesichter in immerwährenden Träumen gefangen scheinen, dornröschenartige fragile Wesen, die ihre Besitzer an Melancholie und unerfüllte Liebe erinnern. Unbedingt anschauen:  http://www.enchanteddoll.com

Slogantexten (1) / Gemeinsamkeiten

Einen interessanten Ansatz für das Texten von Slogans fand sich in einem alten Schinken von 1978. "Werbetextgestaltung - Verbale Kommunikation heute". Zwar litt das Buch an stellenweiser Irrelevanz und Langatmigkeit, doch einen Punkt möchte ich herausstellen. Heinz Hartwig, der Autor des Buches, war nämlich der Ansicht, dass ein Werbetexter das kommunikative Bindeglied zwischen Konsum und Konsument ist. Um nun dem Konsumenten ein Produkt oder eine Marke geschickt näher zu bringen, sollte man nach Gemeinsamkeiten suchen.

Was heißt das konkret? Nehmen wir beispielsweise einen Eierkocher. Wo ist die Gemeinsamkeit zwischen Eierkocher und Konsument? Das angenehme Früstück etwa, die Eile oder die Sparsamkeit. Machen wir nun einen Werbespruch daraus, könnte über dem Bild des Frühstückers samt Eierkocher die Headline stehen: "Morgens hat er es genauso eilig wie ich!" In der Sub dann eventuell: "Der Fixomat-Eierkocher schafft ein Ei in 3 Minuten - während ich mir die Zähne putze." Ein anderes Beispiel: Ein Hammer. Auch der muss an den Mann gebracht werden. Bild: Ein taffer Handwerker mit seinem neuen 'Wumm-Hammer', Headline: Zwei aus Kruppstahl. Der Wumm-Hammer - das schlagende Argument für Leute vom Bau."

Gut, diese Beispiele sind sehr einfältig, doch die Methode wird klar: Gemeinsamkeiten zwischen Produkt/Marke und dem Konsumenten/Zielgruppe ausfindig machen und spannend inszenieren. In den obigen Beispielen war das also Frühstücker/Eierkocher - eilig/schnell, und Handwerker/Hammer - hart.